Schadstoffsanierung

Verschiedenste Gebäudeschadstoffe finden sich heutzutage massenhaft in teilweise jahrzehntealtem Baubestand. Wir demontieren und entsorgen diese Schadstoffe konform der behördlichen Vorgaben unter Beachtung aller relevanter Arbeitsschutzbelange. 

AED Abbruch ist ein zertifizierter Fachbetrieb zur Durchführung von Abbruch- und Sanierungsarbeiten bei Vorhandensein von Asbest in schwach gebundener Form nach Nr. 2.4.2 (4) des Anhanges I der Gefahrstoffverordnung. 

Wir verfügen über die entsprechende Sachkunde (TRGS 519, TRGS 524/ BGR 128) und eine umfangreiche technische Ausrüstung zur Durchführung von Schadstoffsanierungsarbeiten. 

20190123 Zulassung zum Asbestfachbetrieb nach Nr. 2.4.2 (4) des Anhanges I der Gefahrstoffverordnung

 

Unsere Mitarbeiter sind für den Umgang mit Schadstoffen geschult, unterwiesen und ärztlich untersucht. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung sind wir in der Lage, Ihnen bei Fragen und Herausforderungen rund um diesen Bereich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bei größeren Vorhaben erstellen wir Ihnen ein Sanierungs- /Abbruchkonzept in Zusammenarbeit mit der zuständigen Arbeitsschutzbehörde.

Info Schadstoffe

Asbestsanierung

Unter anderem wurden in Deutschland zwischen 1950 und 1985 ca. 4,4 Mio Tonnen Asbest verbaut. Seit 1993 sind in Deutschland die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten verboten. Jedoch sind die unzähligen Asbestprodukte, die in diesem Zeitraum verbaut wurden, geblieben.

KMF

Weitere oft auftretende Schadstoffe sind KMF, welches eine Sammelbezeichnung für künstlich hergestellte Mineralfasern ist. Bis zum Verbot in 1996 wurden diese Produkte häufig für Kälte-, Wärme-, Brand und Schallschutzisolierungen in Gebäude und Industrieanlagen verwendet. Gelangen KMF-Fasern in die Atemwege, kann dies Krebs verursachen. Leider stößt man selbst heute immer noch oft auf KMF-Produkte beim Abbruch von Gebäuden.

PAK

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, sind als krebserregend eingestuft und können das Erbgut von Menschen verändern. Somit stellt dieser Schadstoff eine große Gefahr dar. Besonders häufig kommt PAK in teer- und pechhaltige Klebstoffen und speziellen Weichmacherölen vor, sowie in verrußten Nahrungsmitteln, etwa in gegrilltem Fisch oder Fleisch.

PCB

PCB (polychlorierte Biphenyle) gehören zu der Gruppe der POPs. PCB wurde bis in die 1970er im Baubereich vielseitig angewendet. Dazu zählen Fugen- und Dichtmassen, PCB-haltige Anstriche (Farben, Lacke), PCB-haltige Böden, Isolierflüssigkeiten in Leuchtstofflampen und mehr. Besonders wichtig für eine erfolgreiche Sanierung ist vor allem die Ermittlung der PCB-Quellen. Anschließend wird dann ein Sanierungsplan zur Durchführung mit abschließender Erfolgskontrolle erstellt.

PCP

Das gesundheitsschädliche Pentachlorphenol (PCP) wurde besonders in den 1960er und 1970er als Holzschutzmittel verwendet und diente als Schutz für Insekten und anderen Schädlingen. Diese Schadstoffe können selbst nach Jahren immer noch andauernde gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Menschen bewirken. Sehr häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sowie rasche Ermüdbarkeit. PCP wurde besonders häufig in älteren Fertighäusern oder Pavillonbauten verwendet. Auffällig dabei ist ein besonders muffiger und unangenehmer Geruch.

Schimmelpilzsanierung

Schimmelpilze stellen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Tier dar und können Auslöser für Allergien und Atemwegserkrankungen sein. Sie sind lebende Mikroorganismen und an ihrer faserigen oder staubigen Oberfläche erkennbar. Untrügliche Zeichen für die Erkennung von Schimmelpilzen sind z.B. kleine schwarze Flecken oder ein muffiger Geruch.

Brandschadensanierung

Bei der Brandschadensanierung geht es in der Regel um zwei verschiedene Schadensbereiche: welche Schäden sind durch den Brand am Gebäude entstanden und welche Schäden wurden durch das Löschwasser der Feuerwehr verursacht. Zunächst wird ein Sanierungskonzept erstellt, welches auch den Wasserschaden enthält. Anschließend wird der Bereich gereinigt und dekontaminiert und danach mithilfe von Trocknungsgeräten entfeuchtet.